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Graz freut sich auf die Formel 1 - Schlossberg grüsst Spielberg

03. Juni 2017 von
Graz freut sich auf die Formel 1 - Schlossberg grüsst Spielberg Lucas Pripfl / Red Bull Content Pool

Seit die Formel 1 vor drei Jahren nach Österreich zurückgekehrt ist, ist vor allem auch in Graz die Leidenschaft für die Königsklasse wieder vollends entfacht.

Von 7. bis 9. Juli wird mit den Fans zum vierten Mal auf dem Red Bull Ring das „Motorsport-Festival zum Anfassen“ gefeiert und die steirische Landeshauptstadt und Bürgermeister Siegfried Nagl präsentieren sich im Vorfeld als stolze Gastgeber. Ein weiteres starkes Zeichen der Verbundenheit mit der Rennstrecke im Murtal wurde am Dienstag ganz nach dem Motto „Schlossberg grüßt Spielberg“ gesetzt. Im Zentrum der Mur- Metropole war beim „Wine Makers Dinner“ mit dem Winzer und ehemaligen F1-Piloten Jarno Trulli sowie mit Showcars des Projekt Spielberg für Motorsport-Atmosphäre gesorgt und das gesamte Stadtgebiet stimmt mit zahlreichen Initiativen auf den „Formula 1 Großer Preis von Österreich 2017“ ein. Auf direktem Weg zur Königsklasse geht es unter www.projekt-spielberg.com/f1tickets.

Steiermark ist Teil der Motorsport-Geschichte. Seit den Anfängen internationaler Automobilrennserien im letzten Jahrhundert werden die Österreich-Gastspiele auf steirischem Boden abgehalten. Nach den Flugplatzrennen in Zeltweg übersiedelte die Motorsport- Elite ins nicht weit entfernte Spielberg, wo 1970, auf dem Österreichring, zum ersten Mal auf dem Gelände des heutigen Red Bull Ring die Formel 1 Weltmeisterschaft für Furore sorgte. Tief verwurzelt ist die Geschichte des „Großen Preis von Österreich“ mit der Steiermark und ebenso tief verbunden fühlt sich die Landeshauptstadt Graz, die große Rennfahrer wie Jochen Rindt oder Helmut Marko hervorgebracht hat, mit der Königsklasse des Motorsports. Seit 2014, der erneuten Rückkehr der Formel 1, ist diese Leidenschaft in Graz wieder deutlich spürbar und auch 2017 drückt die Vorfreude auf das F1-Wochenende und die Verbundenheit zum Motorsport-Eldorado im Herzen der Steiermark ein Motto besonders treffend aus: „Schlossberg grüßt Spielberg“.

F1-Feeling beim „Wine Makers Dinner“ mit Jarno Trulli. Nach zahlreichen Initiativen in den letzten Jahren knüpft Graz mit einem weiteren Meilenstein an seine Verbundenheit zur Königsklasse an. Am Dienstag war ein besonderer Gast in der Stadt geladen: Jarno Trulli, der 1997 in seiner Debüt-Saison den Österreich-GP angeführt hatte, seinen Boliden jedoch mit Motorschaden abstellen musste. Der Italiener zählt zu den Piloten mit den meisten F1-Starts, feierte zahlreiche Podestplätze und einen Sieg beim prestigeträchtigen Grand Prix von Monaco (2004). Nach der Motorsport-Karriere etablierte sich Jarno Trulli mit seinem Weingut Castorani in den Abruzzen als international angesehener Winzer. Im „El Gaucho“ Steakhouse und dem Fischlokal „El Pescador“ präsentierte er beim „Wine Makers Dinner“ bereits zum zweiten Mal in Graz seine neuesten Kreationen. Das Projekt Spielberg sorgte mit einem Formel-1-Showcar und einem NASCAR für reichlich Motorsport-Feeling in der Landhausgasse und Formula Unas, die Grid Girls in Dirndl-Kleidern des Steirischen Heimatwerks, durften natürlich nicht fehlen. Ehrengäste, wie Bürgermeister Siegfried Nagl, Vizebürgermeister Mario Eustacchio, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Armin Assinger, Fritz Strobl oder die Tattoo-Legende Mario Barth wurden im NASCAR, unterstrichen von kernigem V8-Sound, zum Dinner chauffiert. Eine Modenschau, von der Red Bull World am nahegelegenen Hauptplatz veranstaltet, führte über den Red Carpet direkt zu den Restaurants „El Gaucho“ und „El Pescador“ in der Landhausgsasse und rundete so den Abend ab.

Graz hat das Formel-1-Fieber gepackt. Ab sofort drückt Graz seine Vorfreude auf die Formel 1 wieder mit zahlreichen Akzenten im gesamten Stadtgebiet aus und stimmt seine Bewohner und Besucher auf das Rennen am Spielberg ein. So ist ein öffentlicher Bus im Design des Red Bull Racing RB13 unterwegs und an Haltestellen sind Boxenstopp-Crews abgebildet. Fahnen im Design des Grand Prix von Österreich schmücken ausgewählte Plätze und Straßen, wie die Herrengasse. In den Straßenbahnen weisen Flaggen und Infoscreens sowie spezielle City Lights und große Anzeigetafeln an den Stadteinfahrten auf die Formel 1 hin.

Motorsport-Festival zum Anfassen. Tickets für den „Formula 1 Großer Preis von Österreich 2017“ garantieren Rennsport hautnah. Neben Autogrammstunden mit den Fahrern und Teamchefs, Safety-Car-Fahrten, der Legends Parade, einem Public Pitlane Walk, Air- und Stuntshows wird es auch wieder die Pilotenparade mit jungen Racing-Fans geben. Kinder bis 14 Jahre kommen in Begleitung eines Erwachsenen mit gültiger Eintrittskarte kostenlos an die Rennstrecke. Tickets können sich Fans unter www.projekt-spielberg.com/f1tickets sichern!

„Schlossberg grüßt Spielberg“ hat bereits Tradition in Graz. Auch für Jarno Trulli ein Fixpunkt im Kalender?
Jarno Trulli: „Ja klar, es ist für mich schon das zweite Mal. Die Formel 1 am Red Bull Ring ist eines der wichtigsten Rennen im Herzen Europas, auch weil es 2017 kein Rennen in Deutschland gibt. Am Spielberg kann man jede Menge Unterhaltung erwarten und das Rennen ist zu einer Jahreszeit, in der man hier sehr gut Urlaub machen kann.“

Die Boliden sind 2017 breiter, schneller und lauter. Wie ist der Eindruck von der bisherigen Saison?
Jarno Trulli: „Die Autos gehen in die richtige Richtung und zeigen damit, was die Formel 1 im Stande ist zu leisten – die Formel 1 ist schließlich die Königsklasse des Motorsports. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass die Fahrer wieder im Mittelpunkt stehen und nicht die Ingenieure. In dieser Saison scheint die Formel 1 wieder interessanter zu werden, mit zwei Top Teams, die an der Spitze kämpfen und dahinter Red Bull Racing, die zwar näher dran sind, aber noch nicht nahe genug, um einen Sieg einzufahren. Ich erwarte aber, dass Red Bull in den nächsten Rennen zurückschlagen wird.“

Würde Jarno Trulli als Fan lieber die Zielflagge schwenken oder im Safety Car mit Bernd Mayländer mitfahren?
Jarno Trulli: „Alle diese Aktionen bringen den Fan wieder näher an die Formel 1. Es macht daher keinen Unterschied ob Zielflagge oder Safety Car – beides geht in die richtige Richtung. Solche Aktivitäten braucht es, da die Fans mehr erleben wollen, wenn sie zu einem Formel-1-Rennen kommen. Die Zuschauer müssen eingebunden werden, nicht nur am Rennsonntag, sondern auch am Freitag und Samstag vor dem Rennen. Die Formel 1 hat viele Möglichkeiten, um die Fans zu einem Teil der Show zu machen – und das ist wichtig. Zu oft wird nur an den Rennsport gedacht und zu wenig an die Fans. Man darf nicht vergessen: Die Fans haben die Formel 1 zu dem gemacht, was sie heute ist.“

Jarno Trulli bei der Legends Parade am Red Bull Ring – ist das denkbar?
Jarno Trulli: „Ja, warum nicht? Ich bin 1997 hier gefahren – fast erfolgreich [lacht]. Ich habe 37 Runden lang geführt, bevor mir der Motor hochgegangen ist. Ich mag die Strecke auf alle Fälle. Der Kurs ist nicht besonders lange, aber glaubt mir, es ist sehr schwer, hier schnell zu sein. Die Strecke hat viele knifflige Passagen, es geht rauf und runter, mit einigen schnellen und einigen versteckten Kurven. Man muss sehr präzise fahren, um ein gutes Ergebnis zu liefern.“

Alle Informationen zum „Formula 1 Großer Preis von Österreich 2017“ gibt es unter www.projekt-spielberg.com und in der Spielberg App.

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