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Am Steuer eines Formel 4 am Red Bull Ring

25. April 2018 von
Am Steuer eines Formel 4 am Red Bull Ring Lucas Pripfl / Red Bull Content Pool

Wir sind zu Besuch am Red Bull Ring und dürfen, neben Porsche Cayman S und Land Rover Discovery (im Gelände), auch die neuen Formel 4 Rennfahrzeuge auf der originalen F1 Rennstrecke testen.

Selten bekommt man eine Einladung ein echtes Rennfahrzeug auf einer abgesperrten Formel 1 Rennstrecke exklusiv zu testen – dieser Einladung von Seiten des Projekt Spielberg mussten und wollten wir deshalb definitiv von Herzen gerne folgen und reisten deshalb mit viel Vorfreude und tollem Wetter zur Veranstaltung in die Steiermark.

Die Einschulung an den Formel 4 Fahrzeugen könnte besser nicht sein, treffen wir hier doch den ehemaligen Formel 1 Piloten Patrick Friesacher (F1 Minardi Team), den wir bereits aus der Zusammenarbeit eigener Events kennen und sehr schätzen gelernt haben, und dies nicht nur als Motorsportler. Sein detailliertes Fachwissen und seine Liebe zum Motorsport aber auch seine herzliche und offene Art sind jedes mal wieder ein wunderbares Live-Erlebnis pur. Patrick erklärt uns das diese Formel 4 Fahrzeuge dem Reglement entsprechen und von einem 1,4-l-Turbomotor angetrieben werden, der 210 PS leistet und das 570 kg leichte Auto 240 km/h schnell macht. Tempo 100 erreicht das Fahrzeug in 3,7 Sekunden.

Nach der Theorie geht es nun im Red Bull Rennanzug zum Formel-Fahrzeug wo es zweier Helfer bedarf, damit ich richtig verkabelt und angegurtet werde – spätestens jetzt denkt man wirklich in der „Formel 1“ angekommen zu sein. Der Red Bull Ring mit seinen beeindruckenden Tribünen (die heute leider leer sind – warum eigentlich?) trägt sein Übriges zu diesem Gefühl bei, das ich wohl nie vergessen werden.

Das Lenkrad mit seinem digitalen Display erinnert sehr an die Formel 1 – etwas unwohl wird mir jetzt kurz vor dem Start dennoch. Obwohl ich bereits Formel Renault erprobt bin, verspüre ich nun dennoch ein etwas beklemmendes Gefühl wenn man wieder einmal in so einem schmalen Formel Fahrzeug sitzt, festgezurrt mit Hosenträgergurten und H.A.N.S. System. Ab diesem Moment sind nur noch die Hände und Füße frei in Ihrer Bewegung, der restliche Körper darf das Erlebnis genießen. Es kommt aber dennoch der Gedanke in mir hoch, wie schnell ich alleine wohl aus diesem Auto komme, wenn sich möglicherweise ein anderer Teilnehmer beim Bremsen überschätzt (an einen eigenen Ausrutscher will man ja nicht mal denken) und mir in das Heck knallt – oft gesehen in der Formel 1, da aber immer als ungefährdeter Couch-Potato.

Sobald jedoch der Motor gestartet wird und die Boxenampel auf Grün springt, steigt das Adrenalin und man vergisst derartige Gedanken sofort – wir erleben dies auch oft bei unseren Motorsport Events mit echten Rennfahrern, die ab diesem Moment in einen „Tunnelblick“ verfallen und nur noch raus auf die Rennstrecke wollen. In diesen Tunnelblick verfalle ich gerade ebenso... Leider erwache ich aber davon sehr rasch wieder, weil der stehende Start mit so einem Rennfahrzeug funktioniert leider nicht wie im Straßenfahrzeug mit Automatikgetriebe, aber beim 3x komme auch ich dann weg und fahre aus der Boxenstraße auf die originale Red Bull Rennstrecke wo der Instruktor vor mir im selben Fahrzeug bereits wartet. Ab jetzt ist das Fahren wirklich ein absoluter Genuss, dass Lenkrad reagiert auf die kleinsten Bewegungen, der Motor spricht extrem schön und kräftig an und die Gänge werden ohne Kupplung mittels Schaltpaddels am Lenkrad sehr rasch gewechselt.

Über Funk erfahren wir jetzt was auf der Rennstrecke selbst zu beachten ist und wo die genaue Ideallinie liegt – Runde für Runde steigert der Instruktor das Tempo und man kommt doch seinem persönlichen Limit damit bereits immer näher, aber es steigt auch das eigene Vertrauen in das eigene Talent und in das Rennfahrzeug. Unvergesslich dann der Eindruck auf der Start-/Zielgerade – vor einem ein Red Bull Rennfahrzeug in dessen Windschatten man sich gerade befindet und in den Spiegeln sieht man ein weiteres Red Bull Fahrzeug dicht hinter sich. Dadurch die Fahrzeuge im Design & Branding natürlich sehr stark den originalen F1 Red Bull Racing Fahrzeugen nachempfunden sind, fühlt man sich spätestens jetzt wie die aktuellen Piloten Max Verstappen und Daniel Ricciardo.

Mit steigender Rundenanzahl wird man dann doch ein wenig übermütig, den im Instruktor Formel Fahrzeug vor mir fährt Patrick Friesacher und wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit sich mit gleichem Material (!) gegen einen ehemaligen Formel 1 Rennfahrer auf einer Rennstrecke zu messen. Die Stimme im Helm sagt einem jedoch gleich wieder „lass es bleiben“ – erstens wäre es vermutlich gefährlich, weil der Punkt kommen wird wo man sich selbst überschätzt und abfliegt, oder der liebe Patrick zeigt einem die wahren physikalischen Grenzen eines Formel-Fahrzeuges und zusätzlich die Unterschiede im Talent und fährt einem auf und davon! Möchte man eines von beiden erleben? Ich definitiv nicht und deshalb ist es gut das wir nun nach einigen schnellen Runden wieder in die Box kommen und das soeben erlebte einmal in uns sickern lassen und uns mit anderen Teilnehmern austauschen – alle haben sie das schöne Leuchten in den Augen, denn das ist wieder ein Moment, wo auch Männer zu Kindern werden...

Fazit: Obwohl wir tagtäglich beruflich und privat Benzin in unseren Adern haben, wurde dieses Formel 4 fahren am Red Bull Ring wirklich ein unvergessliches Erlebnis für unsere beiden Teilnehmer! Den Rundenzeiten unserer beiden Teilnehmern nach, wird es wohl eher nicht für ein Cockpit im Red Bull F1 Racing Team reichen (zumindest gab es bis dato noch keine Kontaktaufnahme), aber dafür sind wir vermutlich ohnedies schon zu alt. Das Schöne an dieser Veranstaltung ist auch dass es für jedermann buchbar und erlebbar ist – auch als Firmen Event & Incentive den wir gerne für Sie planen, ausrichten und ausführen... Melden Sie sich, Sie können nur gewinnen!

Sie haben noch weitere Fragen?
Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf - sehr gerne stehen wir Ihnen auch in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

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