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Le-Mans-Sieger 2017 geht bei Legends Parade 2017 an den Start

07. Juli 2017 von
Le-Mans-Sieger 2017 geht bei Legends Parade 2017 an den Start Dean Treml / Red Bull Content Pool

Auch bei der vierten Auflage des „Formula 1 Großer Preis von Österreich“ auf dem Red Bull Ring darf das emotionale Highlight des Rennwochenendes nicht fehlen.

In wenigen Tagen ergreifen internationale Rennsport-Idole und Le-Mans-Champions bei der Legends Parade das Volant von atemberaubenden Fahrzeugen. Ganz frisch ist noch der Sieg des diesjährigen 24-Stunden-Rennens durch Brendon Hartley und sein Porsche-Team. Der Neuseeländer hat kurzfristig zugesagt, an der Legends Parade 2017 teilzunehmen! Mit ihm freuen sich Jean Alesi, Gerhard Berger, Neel Jani, Tom Kristensen, Helmut Marko, Dieter Quester, Guy Smith, Hans-Joachim Stuck und Mark Webber auf einen wilden Ritt mit zehn der schönsten und begehrenswertesten Autos in der Geschichte des Le-Mans-Klassikers.

Formel 1 und Le Mans auf dem Red Bull Ring vereint. Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans zählt gemeinsam mit dem Indianapolis 500 Rennen und dem Formel 1 Grand Prix von Monaco zu den prestigeträchtigsten Herausforderungen im Motorsport. Dass während des Österreich-GP 2017 gemeinsam mit der Formel 1 auch Le-Mans-Feeling aufkommt, dafür sorgt die Legends Parade in diesem Jahr. Rennfahrer-Ikonen werden in legendären Boliden dieses Rennens am Spielberg Motorsport-Geschichte aus einem halben Jahrhundert in Erinnerung rufen. Vom Ferrari 512S über den Porsche 917K, die Porsche 936 und 962c, den offenen Zwölfzylinder-BMW mit 580 PS, den Bentley Speed 8, den Audi R18 mit V6-Motor und mehr als 500 PS bis hin zum Porsche 919 Hybrid werden auf dem Red Bull Ring Racing-Träume wahr!

Le-Mans-Champion 2017 am Spielberg. Seit 2012 geht Brendon Hartley in der Langstrecken-WM an den Start und holte 2015 den Titel. Erst vor wenigen Wochen, am 18. Juni, triumphierte der 27-jährige Neuseeländer mit Earl Bamber (NZL) und Timo Bernhard (GER) nach einer bemerkenswerten Aufholjagd in Le Mans und holte den Hattrick für Porsche. Der frisch gebackene Le-Mans-Champion wird auf dem Red Bull Ring bei der Legends Parade 2017 mit einem Porsche 919 Hybrid auf die Strecke gehen und ordentlich Gas geben. Neben Brendon Hartley können die Fans am kommenden Wochenende noch zahlreiche weitere Le-Mans-Sieger anfeuern.

Helmut Markos Sieger-Porsche von 1971 am Spielberg. Der Porsche 917K, mit dem Helmut Marko 1971 Le Mans gewonnen hat, ist derzeit nicht fahrtauglich, wird aber in der F1 Fan Zone ausgestellt sein. Gas gibt der Red Bull Racing Motorsportberater natürlich trotzdem höchstpersönlich, und zwar im 1970er-Modell – ebenso 12 Zylinder, 580 PS, und mit einem radikalen aerodynamischen Layout eine unschlagbare Kombination Anfang der 70er-Jahre! Dr. Marko, der 1971 ganze 14 der 24 Stunden hinter dem Steuer Schwerstarbeit verrichtete und während des Rennens vier Kilogramm Gewicht verlor, erinnert sich: „Es war ein Traumauto, wenn die Abstimmung gut war. Sehr kritisch bei Wind. Ich achtete auf die Flaggen, um je nach dem Wind auf der Geraden gegenzusteuern. Nach dem Rennen konnte ich nicht einmal mehr einen Telefonhörer halten, weil die linke Hand von der Gangschaltung komplett verkrampft war. Ich hatte Brandblasen am linken Fuß vom heißen Bremspedal, aber es war ein unglaubliches Glücksgefühl nach dem Sieg und es ist gleich zwölf Stunden weiter gegangen mit Empfängen und Feiern!“

Ultimativer 24-Stunden-Test für Mensch und Maschine. Zu den internationalen Motorsport-Helden, die 2017 in beherzter Manier über den Red Bull Ring heizen, zählt auch der australische WEC-Champion 2015, Mark Webber, mit einem Porsche 919 Hybrid: „Le Mans muss nicht erst vorgestellt werden. Es ist eines der größten Autorennen der Welt und ein sensationeller 24- Stunden-Test für Mensch und Maschine. Für mich ist es ein Highlight in diesem Jahr, auf dem Red Bull Ring mit diesem speziellen Auto einer der Piloten der Legends Parade sein zu dürfen, mit dem ich so viele großartige Erinnerungen verbinde.“

Für Gerhard Berger geht Wunsch in Erfüllung. Ebenfalls schöne Erinnerungen hat die österreichische Rennsport-Legende Gerhard Berger als damaliger Teamchef an den BMW V12 LMR, das Siegerauto von 1999: „Nach meinem Wechsel als Fahrer ins Management war Le Mans mein erstes Projekt in leitender Funktion. Der Sieg hat bis heute eine ganz besondere emotionale Bedeutung für mich. Seit diesem Tag bin ich immer ganz begeistert, wenn ich das Auto irgendwo sehe. Da spielt die Mischung aus dem Le-Mans-Sieg und der beeindruckenden Optik mit. Ich habe mir immer gewünscht, mit diesem Auto einmal selber zu fahren und bei der Legends Parade geht dieser Wunsch endlich in Erfüllung!“ Details zu den Piloten und Fahrzeugen der Legends

Hans-Joachim Stuck im Siegerauto von 1987. Auf ein Wiedersehen mit dem Boliden von damals freut sich auch das deutsche Motorsport-Idol Hans-Joachim Stuck: „Die diesjährige Legendenparade am Red Bull Ring wird sicher wieder ein echtes Highlight. Das 24-Stunden-Rennen in Le Mans zählt zu den drei wichtigsten Rennen der Welt und dort zu gewinnen ist etwas ganz Besonderes. Ich freu' mich schon riesig, mit meinem Siegerauto von 1987 einige Runden drehen zu können!“

Tom Kristensen pilotiert Audi R18. Der dänische Rennfahrer Tom Kristensen hat die Ehre, bei der Legends Parade 2017 mit dem Original Siegerfahrzeug des WEC Rennens in Bahrain 2016 Gas zu geben: „Die sechs Buchstaben ,Le Mans’ lassen den Puls jedes Motorsport-Enthusiasten rund um den Globus steigen. Bei Tag und Nacht, bei Regen und Hitze, unglaubliche Geschwindigkeiten, das ist Le Mans und die Heimat der Langstrecke. Ich liebe Le Mans vor allem auch wegen der leidenschaftlichen Fans, der einzigartigen Atmosphäre, der Tradition und wegen des Vermächtnisses für den Rennsport. So viele Teams, Fahrer und Autos haben sich diesem Wettkampf gestellt, haben Motorsport-Geschichte geschrieben und wurden zu Legenden. Das Geheimnis, um den härtesten Test von Mann und Maschine auf der Langstrecke zu gewinnen, sind die völlige Hingabe und der Fokus jedes einzelnen Teammitgliedes und perfektes Teamwork. Das ist er einzige Weg, sich der Herausforderung der ,Großen Alten Dame des Motorsports’ zu stellen. Le Mans ist das Allerhöchste!“ Mit der österreichischen Rennstrecke ist Tom Kristensen bestens vertraut: „Auf alle Fälle freue ich mich, mit legendären Autos und großartigen Fahrern des größten Rennens an der Legends Parade teilnehmen zu dürfen. Ich bin alt genug, um sowohl am Österreichring, als auch am A1 Ring und am Red Bull Ring gefahren zu sein und freue mich schon auf das Grand-Prix-Wochenende in Österreich mit dem wunderschönen Kurs in dieser tollen Umgebung!“

Legends Parade 2017 – Piloten & Fahrzeuge:
Jean Alesi (FRA / Ferrari 512S, 1969), Gerhard Berger (AUT / BMW V12 LMR, 1999), Brendon Hartley (NZL / Porsche 919 Hybrid, 2017), Neel Jani (CH / Porsche 936, 1981), Tom Kristensen (DEN / Audi R18 612, 2016), Helmut Marko (AUT / Porsche 917K, 1970), Dieter Quester (AUT / BMW 3,0 CSL, 1973), Guy Smith (GBR / Bentley Speed 8, 2003), Hans-Joachim Stuck (GER / Porsche 962c, 1986/1987), Mark Webber (AUS / Porsche 919 Hybrid, 2017); Original-Siegerfahrzeug von Helmut Marko, Porsche 917K, Baujahr 1971 (in der F1 Fan Zone ausgestellt)

Samstag, 8. Juli 2017 – Red Bull Ring
18:05 – 18:45 Uhr Legends Parade 2017, Generalprobe
Sonntag, 9. Juli 2017 – Red Bull Ring
12:45 – 13:05 Uhr Legends Parade 2017

Unvergessliche Momente beim Österreich-GP. Zusätzlich zur vierten Legends Parade ist beim „Motorsport-Festival zum Anfassen“ mit F1-Stars auf dem „Styrian Green Carpet“, bei Autogrammstunden in der F1 Fan Zone, mit dem Public Pitlane Walk, Air- und Stuntshows, Safety-Car-Fahrten oder den Ö3 Konzerten ein umfangreiches Rahmenprogramm garantiert. Kinder bis 14 Jahre kommen in Begleitung eines Erwachsenen mit gültiger Eintrittskarte kostenlos an die Rennstrecke! Tickets können sich Fans noch unter www.projekt-spielberg.com/f1tickets sichern.

Alle Informationen zum „Formula 1 Großer Preis von Österreich 2017“ stehen unter www.projekt-spielberg.com und in der Spielberg App zur Verfügung.

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